Landesfachwart:
Markus Lautenberg
Kremerweg 45
66123 Saarbrücken
Tel.: 0681 - 373695


und auf der Homepage des DRS:
www.rollstuhlsport.de

Rollstuhlsport ist nicht nur ein motivierendes Bewegungs-, Spiel- und Wettkampfangebot für Körperbehinderte, die ständig auf den Gebrauch eines Rollstuhles angewiesen sind, sondern er spricht seit einigen Jahren in zunehmendem Maße auch all jene an, die sich nur zum Sporttreiben in den Rollstuhl setzen.

Besondere Bedeutung kommt dem Rollstuhlsport, in der Rehabilitation von Früh-, und Spätbehinderten zu. Er wird an Kliniken, Schulen für Körperbehinderte und Berufsförderungswerken erlernt und therapeutisch genutzt. Wünschenswert ist die Fortsetzung der Sporttherapie auch nach dem Verlassen der jeweiligen Rehabilitationseinrichtung, da sie wie kaum ein anderes Mittel Folgeerkrankungen wirksam vorbeugt. Rollstuhlsport sorg für einen verbesserten Blutkreislauf, Restfunktionen werden erhalten und gefördert, der Umgang mit dem Rollstuhl wird geübt, die Geschicklichkeit verbessert, das Selbstbewusstsein wird gestärkt und die Lebensfreude gesteigert.

Wie jeder andere Sport fördert Rollstuhlsport nicht nur den körperlichen Zustand des Behinderten, er vermittelt ihm auch Erfolgs-, und Gemeinschaftserlebnisse, führt ihn aus der Isolation heraus und fördert seine Integration in der Gesellschaft. Auch in der Bewältigung des Alltags wirkt sich die Teilnahme am Rollstuhlsport durch entsprechenden Erfahrungsaustausch mit Sportkameraden/Innen positiv aus.

Ein Ziel des BRS ist es, den Rollstuhlsport auf breiter Basis zu fördern. Das geschieht insbesondere durch

- Beratung und Information der Vereine
- In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Rollstuhl Sportverband
- Zusammenarbeit mit anderen Organisationen und Einrichtungen, die den Rollstuhlsport
durchführen oder fördern
- Übungs- und Lehrgangsveranstaltungen
- Bereitstellung von Wettkampfstätten und Fachübungsleitern.

Weitere Informationen erhalten Sie durch unseren Fachwart Rollstuhlsport.