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Präsident und Vize-Präsident des BRS Saarland zu Besuch in Japan

Vom 21. Bis zum 27. März war ein Teil der Para-Boccia Nationalmannschaft, verstärkt durch Rollstuhl- Boccia-Spieler des TV Rehlingen, zu einem Besuch in Japan.
Initiiert von der Deutsch-Japanischen Gesellschaft in Saarbrücken, die schon seit Jahren eine intensive Verbindung zur Stadt Tsuruoka im Norden von Japan pflegt, war diesmal die Para-Boccia Mannschaft eingeladen.
Tsuruoka ist zur Host-City, für unter anderem Deutschland, im Vorfeld der Olympischen und Paralypischen Spiele 2020 in Tokio ernannt worden und begrüßte mit der Boccia-Mannschaft japanweit die ersten ausländischen Gäste im Vorfeld der Spiele. Dem entsprechend erhielt der Aufenthalt eine hoch offizielle Note, begleitet durch den örtlichen Bürgermeister, dem Stadtrat, der Bezirksregierung und einer Vertreterin der Regierung aus Tokio. Die beinahe ununterbrochene Begleitung durch ein Fernsehteam, tägliche Fernsehberichte und Artikel in der Tageszeitung verstärkten diesen Eindruck noch.
Unter der Leitung des Präsidenten des Behinderten- und Rehabilitations- Sportverbandes Saarland Axel Riedschy absolvierten die Teilnehmer, Edmund Minas – Bundestrainer Para-Boccia-, Thomas Keller – Teammanger Boccia National Team –, Ilker Icöz mit seinem Sportassistenten Roland Tröndle – Nationalapieler BC 3-  und die drei Boccia-Spieler Eduard Dauster, Martin Gürth und Helmut Haubrich „Nationale Spiele“- an 6 Tagen ein umfangreiches Programm.  
Angefangen mit dem Empfang im Rathaus, gefolgt von einem zweitägigen Trainingslager mit der japanischen Nationalmannschaft, geleitet von beiden Nationaltrainern Edmund Minas und Herrn Kawai, gefolgt von einem Mini-Turnier zwischen beiden Nationen, gab es den Höhepunkt für gut 100 Einwohner von Tsuruoka, die mit den Nationalspielern beider Nationen und den Offiziellen selbst mit viel Spaß Boccia ausprobieren konnten.
Natürlich kam auch das kulturelle Programm nicht zu kurz. Besuche in einem Shinto Schrein, der örtlichen neuen Philharmonie, im großen Seewasseraquarium und einer Behinderteneinrichtung gaben vielfältige Einblicke in die japanische Kultur.
Ein besonderer Dank gilt Frau Nagouchi von der Stadt Tsuruoka, die uns unermüdlich unterstützte und begleitete und unserem Dolmetscher Gunnar Kies, der nicht müde wurde Reden zu übersetzen, uns mit Verhaltensgebräuchen vertraut zu machen und uns die hervorragende japanische Küche zu erklären.

03.04.2018 12:57 Alter: 109 Tage