Fußball Meisterschaft der Förderschulen

Die „Biedersberger Kickers“ haben zum zweiten Mal die Fußball-Landesmeisterschaften für Förderschulen Geistige Entwicklung (G) gewonnen. Auf der Sportanlage der SSV Oppen setzte sich bei dem Turnier am 23. August die Mannschaft von der Biedersberg-Schule in Neunkirchen im Finalspiel gegen die „Heusweiler Löwen“ mit 1:0 durch. Platz drei belegten die „Blauen Teufel“ von der Förderschule Dillingen, die sich im Siebenmeterschießen gegen „Die Rothe“ aus der Winderbachsroth-Schule Dudweiler mit 5:4 durchsetzten. Den fünften Platz teilten sich die „Waldschulkicker“ aus Saar-wellingen, die „Merchinger Bomber“, die Förderschule körperliche und motorische Entwicklung Püttlingen und die „Oppener Haie“, eine gemischte Mannschaft mit Schülern mehrerer Schulen.
Bester Torschütze war mit sieben Treffern Patrick Brümmel von den „Heusweiler Löwen“, bester Spieler Kastriot Audyli von den „Rothen“ aus Dudweiler. Die Trainer der „Biederberger Kickers“ Stefan Schaudig, Stefan Brombacher und Thomas Schmittberger waren sichtlich zufrieden, besonders weil die Mannschaft anfänglich nicht so stark war. „Im ersten Spiel haben wir noch 4:0 verloren. Sie haben sich tierisch gesteigert, sind gerannt bei so einer Affenhitze, ich bin einfach mächtig stolz auf meine Jungs“, sagte Schaudig, der die Mannschaft seit acht Jahren trainiert.
Die Turniersieger dürfen sich auf einen Besuch eines Heimspieles des Bundesligist Mainz freuen. Die Sparkasse Merzig-Wadern hat das Turnier in Oppen als Hauptsponsor unterstützt, neben dem SSV Oppen waren die Gemeinde Beckingen, der Behinderten- und Rehabilitations- Sportverband Saarland und die Initiative Special Olympics als Veranstalter mit im Boot. Der SSV Oppen hatte mit zahlreichen Helfern auf und neben dem Spielfeld erneut für einen reibungslosen Ablauf des Turniers gesorgt. Organisator Jürgen „Thias“ Ehl zog ein zufriedenes Fazit: „Wenn die Kinder Spaß haben, bin ich zufrieden; dann hat sich die ganze Arbeit gelohnt. Inklusion sollte nicht nur in der Schule, sondern auch in der Gesellschaft stattfinden. Menschen mit Handycap müssen mehr Unterstützung erfahren um nachhaltig in die Gesellschaft integriert zu werden“, erklärte Thias Ehl.

07.09.2011 13:11 Alter: 7 Jahre